Der Small-Talk-Thread [Oktober '10]

Monat für Monat wurde hier gequatscht, getratscht und gefaselt. Krass!

Beitragvon Warriv » Fr 1. Okt 2010, 15:04

So, die nächste Runde beginnt!


Also ich habe grade Rückenschmerzen und suche eine Alternative, diese zu bekämpfen, deshalb bin cih auch nich lange da und gehe gleich zum Kumpel^^


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Beitragvon bersi » Fr 1. Okt 2010, 15:07

Wie hilft dir dein Kumpel denn gegen die Rückenschmerzern? ^^


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Beitragvon Warriv » Fr 1. Okt 2010, 15:09

er hat.. nennen wir es flüssige, betäubende mittel, die nach Lakritze schmecken und ca. 70% haben :D


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Beitragvon bersi » Fr 1. Okt 2010, 15:14

musst du sie aus einem schlauch saugen? xD


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Beitragvon Warriv » Fr 1. Okt 2010, 15:19

Nein, zum Glück nicht :D Aber Feuer und Zucker sind dabei^^


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Beitragvon bersi » Fr 1. Okt 2010, 15:19

dann viel spaß dabei ^^


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Beitragvon Warriv » Fr 1. Okt 2010, 15:21

Ja, solange es hilft und keinen Kater macht.. aber.. ich glaube schon :D


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Beitragvon bersi » Fr 1. Okt 2010, 23:50

Aus aktuellem Anlass: [url=http://www.youtube.com/watch?v=PyJh_5Czy58&feature=player_embedded#!]Discuss[/url]


Ihr habt das obere Video gesehen? Mich würde gerne mal eure Meinung zu dem Thema "Gewalt in Spielen" und speziell "Gewalt gegen Frauen" interessieren. Ist es an den Firmen Gewalt möglichst realitätsfern darzustellen? Resultiert daraus vielleicht sogar eine Verharmlosung von "Ursache und Wirkung"? Ist Gewalt gegen Frauen in Spielen prinzipiell als verwerflich anzusehen? Gehören Gewaltspiele verboten? Sind Eltern wirklich nicht mehr fähig mit dem Medienkonsum der heutigen Zeit mitzuhalten (Stichpunkt [url=http://wearefuntastic.net/imageserver/_immasodelusitng/img/iphonerrowsdieseses.jpg]Android-Rowdies[/url]) und schlichtweg überfordert darauf zu achten was ihre Kinder spielen?






[b]Zum Video speziell[/b]: Die Berichterstattung glänzt wieder durch einige extrem harte Schnitzer in der Berichterstattung. Diverse Szenen werden komplett aus dem Zusammenhang gerissen. So z.B. die Eingangsszene in Red Dead Redemption, wodurch diese natürlich besonder abstoßend wirken. Ebenso ist GTA4 nicht wie fälschlicherweise angegeben ab 16 freigegeben, sondern ab 18.


Weiterhin wird die BPjM nur bei von Bürgern beanstandeten Medien tätig. Spiele, die die Alterseinstufung "ab 16" erhalten, lagen bereits bei der USK vor und haben von offizieller Seite ihren "Stempel" bekommen. Dies wird aber gnadenlos verschwiegen, wodurch der Eindruck entsteht, Spielefirmen würden die Altersfreigabe - ähnlich wie bei der PEGI - selbst einstufen. Insofern stellt der Report ein sehr verzerrtes Bild zum Thema "Gewalt in Spielen/gegen Frauen" (Meiner Meinung nach weiß die Redaktion selber nicht worüber sie berichten wollen) dar und ist somit nicht als representativ zu sehen.






[b]Zum Thema Gewalt in Spielen[/b]: Über den Gewaltgrad in Spielen lässt sich streiten. Ich für meinen Teil sehe kein Problem darin, dass es besonders blutige Spiele gibt.


Man muss sich stets eines vor Augen führen: Gewaltspiele tragen das rote "ab 18" Siegel der USK und sind nur für Menschen vorgesehen, die vor dem Gesetz volljährig sind. Mit der Volljährigkeit hat man in der Regel (!) einen geistigen und körperlichen Zustand erreicht, in dem man selbst entscheiden kann, was man sich und seinem Körper zumuten kann und will. Sowhol physisch als auch psychisch. Sei es der Konsum von Alkohol oder gewalthaltigen Medien wie Spielen und Filmen. Nun gibt es auch Ausnahmen. Sowohl nach oben, als auch nach unten hin. Will heißen: Es gibt Menschen die können früher differenzieren und Menschen, die es erst im hohen Alter oder gar nicht lernen. Irgendwo muss man aber eine Grenze ziehen und diese liegt nun einmal bei 18.


Ich verstehe nicht, wieso es Firmen gibt, die ihre Spiele im Vorfeld schneiden, aus Angst das Spiel würde nicht durch die USK kommen. Valve verzichtet bei Left 4 Dead (dt.) auf sämtliche Goreeffekte (wie z.B. Körperteile abtrennen) und sogar darauf, dass die Leichen liegen bleiben, aus Angst es würde den Test bei der USK nicht bestehen. Muss so etwas sein? Das Spiel ist in der Uncut Version jetzt nicht sonderlich brutaler als andere moderne Shooter. Und trotz der Einschnitte ab 18 freigegeben.


Ich frage also: Wenn das Spiel in der geschnittenen Version ab 18 freigegeben ist und jeder, vor dem Gesetz erwachsene Mitbürger dieses Staates mit 18 selbst entscheiden kann, wieviel Gewalt er bereit ist zu konsumieren, ist er dann nicht auch bereit selbst zu entscheiden, ob er Left 4 Dead in seiner Gänze (sprich inklusive aller Effekte) zu konsumieren? Hätte Left 4 Dead geschnitten eine Einstufung von "ab 16" erhalten würde ich diesen Aufwand ja verstehen. Doch so nicht.


Kindern dürfen diese Spiele nicht zugänglich gemacht werden. Sie sollen es nicht. Sie sind nicht für Kinder ausgelegt. Es sind defacto Spiele für Erwachsene. Doch dies wird nur all zu gerne verkannt. So wie Animes in Deutschland immernoch als "Kinderserien" gelten. Es gibt aber auch gewalttätige Animes. Diese werden dann bis zum erbrechen geschnitten um auf RTL2 im Nachmittagsprogramm zu laufen. Scheinbar fehlt unserer Gesellschaft ein Empfinden dafür, wann etwas "die Grenze" überschreitet.


Im Kino laufen ja auch nicht nur Komödien. Nebenbei laufen da noch Thriller, Action, Abenteuer, Dokumentationen, Romanzen, Horror und Krimis. Scheinbar gelten Spiele im Allgemeinen aber als Komödien. Eine fatale Fehleinschätzung.


Eltern sind sehr wohl in der Pflicht auf den Konsum der Kinder zu achten. Das Grundproblem sehe ich im, nennen wir es mal Assifaktor. Das klingt jetzt etwas hart, aber hier liegt denke ich ein großes Problem zugrunde, das sich weit über die Spieleindustrie hinaus zeigt.


Eltern interessieren sich nicht für ihre Kinder!


Vielen sind sie einfach eine Last. Sie sind Störenfriede, werden vor die Glotze oder den PC gesetzt damit sie Ruhe geben. Und bevor jemand das Wort gegen mich erheben möchte, ich wäre hochnäsig: In meinem Bekanntenkreis und in meiner Familie selbst bestätigen sich meine Ansichten immer wieder. Eltern die ihre Kinder mit 10 an WoW ranführen oder die schon angeäzt sind, wenn die Kinder mit ihnen Knuddeln wollen. Sowas gabs bei meinen Eltern nicht. Für die war ich ihr Lebensinhalt. So etwas findet man heutzutage immer seltener. Kinder werden nachmittags lieber in den Hort gesteckt, damit man sie zuhause so wenig wie möglich ertragen muss.


Da darf man sich nicht wundern, wenn sie die falschen Freundeskreise bekommen oder Spiele spielen, die nicht für ihr Alter zugeschnitten sind.






[b]Zum Thema Gewalt gegen Frauen[/b]: Ich persönlich finde Gewalt gegen Frauen in Medien (Spiele, Filme, Serien, Büchern) nicht schlimmer als Gewalt gegen Männer. Ich sehe Frauen dadurch nicht als minderwertiger an. Ob eine Figur nun 12 Brustpixel mehr oder weniger hat ist mir relativ egal. Im Gegenteil. Ich habe einen deutlich besseren Draht zu Frauen und bin lieber von selbigen umgeben als von Männern. Mir fiele jetzt auch kein besonderer Moment in einem Spiel ein, in dem ich Gewalt gegen Frauen ausgeübt hätte.


Ich kann mir aber schon vorstellen, dass viele Menschen dies so nicht verstehen. Das Thema Emanzipation ist hier sehr wichtig. Frauen wollen emanzipiert werden, aber dann auch nur bei den Sahneseiten des Lebens. Ich finde diese Doppelmoral im Allgemeinen sehr fragwürdig. Meiner Meinung nach gibt es kaum noch Gründe Frauen irgendwelche Sonderstellungen einzuräumen. Meine Ex-Freundinin wussten sich stets gut zur Wehr zu setzen. Wenn man mal gerangelt hat lag Man(n) meistens unten.


Insofern glaube ich nicht, dass Gewalt gegen Frauen in Medien welcher Art auch immer zu einer Abstumpfung führt. Dafür müsste man schon eine verzerrte Wahrnehmung von fiktiver und aktiver Gewalt haben. Ähnlich, als würde man einem jahrelangen Alkoholiker Absinth ausschenken, dieser daran stirbt und dann behaupten der Absinth hätte ihn getötet. Oder vereinfacht ausgedrückt: Bei einem Flugzeugabsturz sind nur die letzten 3 Meter tötlich, nicht die 9.997 vorangegangenen.


Und Eure Meinung zu dem Thema?


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Beitragvon cookythomas » Sa 2. Okt 2010, 15:14

Zum Thema USK-18 zitiere ich hier mal aus der Gamepro 09/10:

" [...] Im Grunde handelt es sich dabei aber lediglich um eine verschärfte Jugendfreigabe. Spiele, die das "USK ab 18"-Siegel bekommen, dürfen kurioserweise nicht jugendgefährend sein - also Kinder und Jugendliche nicht schwer in ihrer Entwicklung beeinträchtigen oder ethisch desorientierend wirken. [...] "

Wenn diese Aussage stimmt ist es durchaus nachvollziehbar, warum die Firmen "USK" eine geschnittene Version vorlegen.

Man kann bei Spielen, DVDs oder sonst was nicht nachvollziehen wer das Spiel am Ende bekommt. Deshalb kommen Splatter-Filme wie Saw oft ungeschnitten ins Kino aber auf der DVD is die geschnittene Version. Im Kino kommen i.d.R. nur Erwachsene in die Splatter/Horror/Blub-Vorstellungen. Eine DVD gelangt da schnell mal in die "falschen Hände". So ist es eben auch mit Spielen.


Zum Thema Gewalt gegen Frauen:

Ich kann mich da voll und ganz Bersi anschließen.

Ich kann mich auch nicht an eine Szene erinnern, in welcher eine Frau von einem Mann geschlagen wurde (Frau gegen Frau is was andres^^).


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Beitragvon bersi » Sa 2. Okt 2010, 22:51

Stimmt schon, dass eine Institution wie die USK nicht einschätzen kann, wer die Spiele/Filme am Ende konsumiert. Das ist aber auch nicht deren Aufgabe. Die Grenzen sind für mich klar gesetzt:


Die USK entscheidet, ab wann ein Medium für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet ist.

Der Einzelhandel kontrolliert, dass diese Richtlinien eingehalten werden, indem sie die Waren nur an entsprechend alte Personen verkaufen.

Eltern und Erziehungsberechtigte kontrollieren, was Kinder letztendlich konsumieren.


Wenn der Einzelhandel sich konsequent an diese Richtlinien halten würde und Eltern ihren Pflichten nachgingen, wäre eine Regelung wie cookythomas sie zitiert überhaupt nicht notwendig. Interessanterweise wurde ich vermehrt im letzten Jahr nach meinem Ausweis gefragt, obwohl ich seitdem ich 19 bin durchgängig für über 30 gehalten werde. Ein kleiner Lichtblick am Horizont. Ich bedanke mich jedenfalls jedes Mal dein Verkäuferinen und weise sie darauf hin, dass sie das bitte so weiterführen möchten.


Übrigens: Man kann in Deutschland auch in Filme ab 12/16/18 rein, wenn ein Erwachsener dabei ist und dies verantwortet. Zumindest war das zu meiner Kindheit noch so.


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Beitragvon Warriv » Mo 4. Okt 2010, 20:03

du wirst wenigstens nich bei mischbier(!) nach nem ausweis gefragt, die frau hab ich auch ersmal blöde angeguckt :D:D


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Beitragvon vale » Do 7. Okt 2010, 11:42

hab ne neue sinatur !


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Beitragvon Timbo » Do 7. Okt 2010, 11:54

Sieht super aus


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Beitragvon Maurice Prime » Do 7. Okt 2010, 17:00

Ich brauche echt ein größeres Spieleregal^^

Hab echt keinen Platz mehr in dem Teil :D


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Beitragvon Cracky » Fr 8. Okt 2010, 05:45

Das Problem mit dem Spieleregal kenne ich nur zu gut. Was aber viel schlimmer ist, ist der Fakt, dass ich seit 3 Tagen Trackmania (Wii) hier liegen habe und ich noch keine Zeit gefunden hab, dass gute Stück mal reinzuwerfen.


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